Gründe... Gründe.. Gründe...


→ „Alternativer Bildungsträger

sportkraftwerk

AKKU MENSCH


Stand irgendwann Ende 2008'/Anfang 2009 bei MIR:

-ich sah einen Film über die Armutsindustrie/Erwerbslosenbeschäftigung

-bei der DEKRA puzzelten einige Frauen um die Wette und andere mussten ihre Zeit absitzen oder stricken (nicht für's eigene Kind, nein, zum verregelt beschäftigt werden...

-ich fragte die DEKRA anonym und leicht provokant, wie man es mache, so eine Firma zu gründen (=Geld für solche bekloppten Maßnahmen zu bekommen), das wolle ich auch tun...

-ich konnte nächtelang nicht schlafen, weil ich mir vorstellte, eine riesige Freikauffirma zu haben, die Menschen freistellt als GRUNDEINKOMMENSMODELL mit „dem System“ gegenüber zynischem Touch angesichts der Realität.


Meine Gedanken Ende 2011/Anfang 2012

Die Schaffung von Strukturen, die auch einen Geldsystemcrash überdauern und eine echte Alternative zu den derzeitigen Erwerbszwängen für den Einzelnen darstellen, ist nützlich für verschiedenste Projekte in einer Welt mit oder ohne Grundeinkommen. Siehe AKKU MENSCH


Doch wie kriegen wir das hin?


Menschen, die von ihrem Herzen her etwas wandeln wollen oder im kleinen versuchen, gibt es viele. Menschen, die sich engagieren, gibt es auch. Unzufriedene Menschen, die denken, sie könnten nichts ändern, gibt es leider derzeit noch viel zu viele.

Meist plagen sich einzelne Menschen dann doch allein, einen Brötchengeber zu finden. Sie nehmen sich aufgrund einer vorrangig zu verrichtenden Erwerbsarbeit keine Zeit für das, was sie im Herzen als gesünder und sinnvoller ansehen.


Sind Jobcenter oder ähnliche Geldgeber vonnöten oder miteinbezogen, liegt es oft am Geschick und Glück der Betreffenden „Aktiven“, sich zu rechtfertigen und sich die persönliche Situation mit den Geldbewilligern zurechtzudrehen. Handfest beweisbare „Ausreden“ und eloquentes Auftreten man mache sinnvolles für die Gemeinschaft, auch wenn es keinen Erwerb bringt, werden zwar bei einigen Betroffenen anerkannt, es gibt aber keine Erfolgsgarantie, der Willkür eines „Vermittlers“ im Ernstfall zu entfliehen.

Ich denke daher, es ist ein großer Fehler, motivierte und „wandelaktive“ Menschen sich einfach „selbst zu überlassen“ und damit ihr wahres Engagement als „Hobby“ zu betrachten, was man gewissermaßen in seiner Freizeit macht, nachdem man – wie auch immer – seine individuelle Einkommens bzw. „Zurechtskommensfragen“ anderweitig geklärt hat.

Auf diese Weise geht viel Zeit und aufrichtiger Beitragswille verloren.

Zumindest für diejenigen, die von sich aus nach Unterstützung suchen, um „frei zu sein“ für Wandelprojekte und das, was ihnen direkt vor die Nase kommt und von ihnen getan werden will – ohne den Zwang zur vorrangigen Vermarktung – braucht es eine Form der organisierten Solidarität.


Würden die Jobcenter konsequent verfolgen, was sie vorgeben, hätten sie schon lange ihre Fixierung auf sozialversicherungspflichtige Anstellungen und das Abschieben in erzieherische Beschäftigungsmaßnahmen abgelegt. Sie würden das selbständige, leistungsbereite belohnungsorientierte Verhalten der Menschen unterstützen, das sich heutzutage oft in Schwarzarbeit findet.

Auch wollen viele Menschen nicht, dass es selbstverständlich ist, sie auf vertraglicher grundlage zu schubsen. Es ist angenehmer, gelobt zu werden, weil man etwas besonderes getan hat, das nicht selbstverständlich ist. Das kurzfristig zeitbegrenzte, die Verabredung zu einem Treff, ein Arbeitseinsatz, ohne zwangsläufig folgende feste Verbindlichkeit später (nicht zu verwechseln mit „öfter und immer wieder, weil es so schön war“), wird gar nicht vom Jobcenter angesprochen und Menschen, die darauf ihr Leben bauen „leben von der Hand in den Mund“. Dabei ist die Bereitschaft, in Ausnahmefällen und für ein ernstes Anliegen mehr zu leisten, ranzuklotzen, sich anzustrengen, enorm groß.

Gern machen wir mehr oder etwas anstrengendes, wenn wir wissen, dass das nicht er tägliche Standard ist, den man einfach von uns erwartet und wobei man uns bestraft, wenn wir mal entspannen und in den Mittag hineinschlafen. Denn andere „dürfen das ja auch nicht“.

Sinnfrei vollverregelt zu sein, macht oft krank, weckt in fast allen Menschen „Ausbruchswünsche“. Wohin brecht Ihr aus?


Ich mag Filme und Bücher wie viele andere Menschen auch. Doch selten sehe ich, dass meine Mitmenschen sich im real life gern so verhalten wie ihre Helden. Lieber gucken sie zu und warten, bis es sich für sie „lohnt“ einzusteigen, oder sie haben sowieso die Rollen vertauscht, ich denke da grad an den Film „AVATAR“.


Aber es gibt sie ja doch, die, die mit sich selbst ernst machen. In diversen Projekten in meiner Kontakte-Umgebung finde ich so einige und an vielen anderen Orten überall auf der Erde wird es stärker...


Ausblick:

dazu mache ich eine Tour und kann auch mal schreiben, wem ich dabei begegnet bin...


zurück → „Alternativer Bildungsträger